Über den Kunden
Unser Kunde ist ein Medizintechnikunternehmen, das sich auf die Verbesserung des Komforts und der Effizienz diagnostischer Verfahren im Bereich Schlucken, Kommunikation sowie HNO (Hals-Nasen-Ohren) spezialisiert hat.
Das Unternehmen ist auf Technologien und Schulungsressourcen spezialisiert, die Verfahren wie die Flexible Endoskopische Evaluation des Schluckens (FEES) unterstützen – eine wichtige diagnostische Methode, die von Klinikern zur Beurteilung von Schluckstörungen eingesetzt wird.
Neben der Herstellung medizinischer Geräte bietet unser Kunde umfassende klinische Unterstützung, Schulungen für Fachpersonal sowie technische Unterstützung für medizinische Fachkräfte, die seine Lösungen einsetzen. Die Mission des Unternehmens besteht darin, es Klinikern zu ermöglichen, diagnostische Verfahren effizient durchzuführen und dabei den Patientenkomfort sowie die diagnostische Genauigkeit zu maximieren.
Mit der Expansion in Krankenhäuser und klinische Einrichtungen wurde deutlich, dass es den Anwendern an einem einheitlichen Software-Tool fehlte, das ihre tägliche Arbeit mit diagnostischen Geräten unterstützt. Kliniker waren gezwungen, fragmentierte Arbeitsabläufe zu nutzen, um Patientendaten zu verwalten, Untersuchungsaufzeichnungen zu verarbeiten und Berichte zu erstellen.
Um dieses Problem zu lösen, ging unser Kunde eine Partnerschaft mit unserem EHR-Softwareentwicklungsunternehmen Elinext ein, um eine Softwarelösung zu entwickeln, die speziell für den praktischen, täglichen Einsatz durch medizinisches Fachpersonal konzipiert ist und es ihnen ermöglicht, alle zentralen klinischen Aktivitäten in einem System durchzuführen – von der Erstellung von Patientenakten bis hin zur diagnostischen Berichterstellung. Zu diesem Zweck beauftragte uns der Kunde mit der Entwicklung eines klinischen Unterstützungssystems.
Geschäftliche Herausforderung
Das Hauptziel des Projekts bestand darin, eine digitale Plattform zu entwickeln, die es Klinikern ermöglicht, den gesamten Ablauf diagnostischer Verfahren unter Verwendung der Geräte des Kunden innerhalb eines einzigen Systems zu verwalten.
Medizinische Fachkräfte, die neue diagnostische Technologien einsetzen, stehen häufig vor mehreren Herausforderungen:
- Fehlen eines zentralisierten Tools zur Verwaltung von Patientendaten, Untersuchungsdaten und diagnostischen Ergebnissen
- Fragmentierte Arbeitsabläufe, die die Nutzung mehrerer Systeme für Videospeicherung, Analyse und Berichterstellung erfordern
- Eingeschränkte Möglichkeiten zur effizienten Verarbeitung und Auswertung von Untersuchungsaufzeichnungen
Es bestand Bedarf an der Entwicklung eines klinischen Unterstützungssystems. Innerhalb dieser Lösung sollten medizinische Fachkräfte Folgendes erhalten:
- Durchgängige klinische Arbeitsabläufe – von der Anlage des Patienten bis zum finalen Diagnosebericht
- Effiziente Verarbeitung und ML-basierte Analyse medizinischer Videoaufzeichnungen
- Nahtlose Integration mit Krankenhausinfrastrukturen wie EHR-/EMR-Systemen und PACS
- Flexible Datenspeicheroptionen, geeignet für unterschiedliche medizinische Umgebungen
- Zuverlässige Leistung im realen klinischen Einsatz
Zu den wichtigsten geschäftlichen Herausforderungen bei der Entwicklung des klinischen Unterstützungssystems, mit denen das Elinext-Team konfrontiert war, gehörten:
- Entwicklung einer Plattform, die den hohen Anforderungen an Benutzerfreundlichkeit im Gesundheitswesen gerecht wird
- Sicherstellung, dass Kliniker während der praktischen Anwendung schnell auf Verfahrensanleitungen zugreifen können
- Bereitstellung technischer Supportressourcen, die auf verschiedenen Geräten zugänglich sind
- Entwicklung eines Systems, das mit dem globalen Wachstum des Unternehmens skalieren kann
Prozess
Phase 1. Discovery & Anforderungsabgleich
Das Projekt zur Entwicklung eines klinischen Unterstützungssystems begann mit einer Discovery-Phase, die auf das Verständnis der klinischen Arbeitsabläufe rund um die diagnostischen Geräte des Kunden ausgerichtet war. Das Elinext-Team arbeitete eng mit dem Kunden zusammen, um Untersuchungsprozesse, Anforderungen an die Datenspeicherung sowie Integrationsbedarfe mit bestehenden medizinischen Systemen zu analysieren.
In dieser Phase identifizierte das Team die wichtigsten funktionalen Anforderungen, darunter die Verwaltung von Untersuchungsaufzeichnungen, die Handhabung von Patientendaten sowie die Erstellung von Berichten. Diese bilden die Grundlage für die Medizingeräte-Softwareentwicklungsleistungen, die wir in der Regel erbringen.
Phase 2. Erste Umsetzung mit Kernfunktionalitäten
Die erste Implementierung im Rahmen der Entwicklung des klinischen Unterstützungssystems führte zu einer Plattform, die darauf ausgelegt ist, Untersuchungsdaten, Videoaufzeichnungen und diagnostische Berichte innerhalb einer einzigen Umgebung zu verwalten.
Das System ermöglichte es Klinikern, diagnostische Aufzeichnungen direkt vom endoskopischen Gerät zu erfassen und Patientendaten strukturiert zu organisieren. Zu den Kernmodulen gehörten Video- und Bildmanagement, Reporting-Tools, Patienten- und Auftragsverwaltung sowie ein administratives Kontrollpanel.
Phase 3. Systemerweiterung
In dieser Phase der Bereitstellung unserer Leistungen zur Entwicklung von Gesundheitssoftware sowie während Tests und erster Implementierungen identifizierte das Team mehrere Bereiche, in denen sich die Plattform weiterentwickeln musste, um klinische Anforderungen besser zu erfüllen.
Die Lösung wurde neu konzipiert und zu einem fortschrittlicheren System erweitert – einer Desktop-Anwendung für Krankenhäuser und Kliniken. Die aktualisierte Lösung führte zusätzliche Funktionen ein, darunter ein verbessertes Lizenzmanagement, erweiterte Integrationen mit medizinischen Technologien und klinischen Protokollen sowie eine verbesserte Skalierbarkeit des Systems.
Phase 4. Integration und Infrastrukturunterstützung
Ein zentraler Schwerpunkt bei der Entwicklung des klinischen Unterstützungssystems lag auf der Sicherstellung der Kompatibilität mit der bestehenden Gesundheitsinfrastruktur.
Mithilfe von DevOps-as-a-Service- und Machine-Learning-Entwicklungsleistungen wurde die Plattform in Krankenhausinfrastrukturen integriert, darunter EHR-/EMR-Systeme sowie PACS-Server zur Speicherung medizinischer Bilddaten. Die Architektur unterstützte zudem verschiedene Speicheroptionen wie lokale Laufwerke, externe Speichermedien, Netzwerkspeicher und Cloud-Umgebungen.
Endproduktübersicht
Das Endprodukt der Entwicklung des klinischen Unterstützungssystems ist eine umfassende Plattform zur Verwaltung medizinischer Untersuchungen, die darauf ausgelegt ist, Kliniker bei der Durchführung diagnostischer Verfahren mit den endoskopischen Geräten unseres Kunden zu unterstützen.
Die Lösung ermöglicht es medizinischen Fachkräften, Untersuchungsaufzeichnungen zu erfassen und zu verwalten, Patientendaten zu speichern und diagnostische Berichte innerhalb eines einzigen Systems zu erstellen.
Mithilfe von Lösungen für klinisches und Personalmanagement können Kliniker Untersuchungsaufzeichnungen direkt während der Verfahren erfassen und Patientendaten zusammen mit visuellen diagnostischen Informationen organisieren. Die Analyse von Untersuchungsaufzeichnungen wurde durch ML-basierte Mechanismen zur automatischen Schluckerkennung und Identifikation von Bolusresten im Videostream erheblich erleichtert. Die Plattform unterstützt zudem fortschrittliche Reporting-Tools, die es Fachkräften ermöglichen, klinische Befunde effizient zu dokumentieren.
Die Architektur ermöglicht die Integration mit Krankenhausinfrastrukturen wie EHR-/EMR-Plattformen und PACS-Servern und gewährleistet so einen reibungslosen Austausch von Patienten- und Bilddaten mit bestehenden medizinischen Systemen.
Um den Anforderungen verschiedener medizinischer Einrichtungen gerecht zu werden, unterstützt das System mehrere Speicherumgebungen, darunter lokale Speicherung, externe Laufwerke, Netzwerkspeicher und cloudbasierte Speicherlösungen. Lösungen für das Care-Delivery-Management
Die Plattform umfasst zudem administrative Werkzeuge und Funktionen zur Lizenzverwaltung, die es medizinischen Organisationen ermöglichen, den Systemzugang über verschiedene Kliniken und Gesundheitseinrichtungen hinweg zu steuern.
Insgesamt bietet die Lösung nach QA- und Software-Testing-Services eine zuverlässige digitale Plattform, die die diagnostischen Geräte ergänzt und die Effizienz klinischer Untersuchungsabläufe verbessert.
Geschäftliche Ergebnisse für den Kunden
Die geschäftlichen Ergebnisse für den Kunden durch unsere Leistungen in der medizinischen Softwareentwicklung waren erheblich. Die bereitgestellte Pflegesoftware ermöglicht es unserem Kunden, seine diagnostische Hardware durch eine skalierbare digitale Plattform zur Verwaltung von Untersuchungsdaten, Videoaufzeichnungen und klinischen Berichten zu ergänzen. Dadurch konnte der Kunde den Mehrwert seiner Medizingeräte steigern und gleichzeitig die Effizienz für Gesundheitsdienstleister verbessern, die seine Technologie nutzen.
Schnellere Dokumentation von Untersuchungen: Die Plattform zentralisiert Videoaufzeichnungen, Bilder und Patientendaten und reduziert so die Zeit zur Erstellung diagnostischer Berichte im Vergleich zu manuellen Arbeitsabläufen um geschätzte 40–50 %.
Verbesserte Effizienz klinischer Arbeitsabläufe: Kliniker erhielten die Möglichkeit, Untersuchungen, Aufzeichnungen und Berichte innerhalb eines einzigen Systems zu verwalten, wodurch der administrative Aufwand pro Verfahren um etwa 30–40 % reduziert wurde.
Höhere Systemzuverlässigkeit und Skalierbarkeit: Die optimierte Architektur ermöglichte die gleichzeitige Unterstützung mehrerer Kliniken und medizinischer Einrichtungen und erlaubte es, die Plattform auf Dutzende klinische Installationen ohne Leistungseinbußen zu skalieren.
Verbesserte Datenzugänglichkeit und Speicherflexibilität: Die Unterstützung lokaler, netzwerkbasierter und cloudbasierter Speicherlösungen erhöhte die Datenverfügbarkeit und reduzierte die Komplexität der Datenverwaltung, wodurch der IT-Wartungsaufwand für Kliniken um etwa 25–35 % gesenkt wurde.

